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Die Geschichte der Hundehasser-Homepage


Na ja, jede Geschichte beginnt mit es war einmal; also. Es war einmal eine Großstadt, in der auch Studenten lebten. Und die Studenten bekamen eine Internet-Standleitung ins Haus und installierten sich einen Linux-Server. Als sie den merkten, wie leicht ein Apache-Web-Server zu konfigurieren war, richteten sie gleich eine eigene Web-Seite für das Heim ein. Leider kann aber ein Studentenheim nicht viel Informationen anbieten, außer die Einrichtung und deren EinwohnerInnen und so waren Sie auf der Suche nach interessanten Themen.
Eines Tages geschah es, dass (wieder) jemand mit Hundekot an den Schuhsolen nach Hause kam, sich ein Bier öffnete und seinen Frust auf eine Web-Seite schieb. Seine Seite begann mit einem ganz einfachen "Kennen Sie das?" und zählte nacheinender die Punkte auf, die ihn Störten. Das Bier war getrunken, die Seele reingewaschen und der Spaß groß, sich den Text von seinen Kollegen bestätigen zu lassen. Tage später folgte die Überschrift "Was sagen die Hundebesitzer dazu" und als I-Punkt folgte noch die Überschrift der wichtigsten Beteiligten, "Was sagen die Hunde dazu". Der Hintergrund im rot-rosa Muster gab der Sache einen echt provokativen Auftritt und ein animiertes Bild mit einem pinkelnden Hund brachte Bewegung in die Sache. Dann vergingen wieder die Wochen.
Die Statistiken am Web-Server begannen eine komische Sprache zu sprechen; immer mehr Zugriffe auf der Hundehasser-Homepage! Man freute sich wieder und hoffte, dass viele viele Hundebesitzer das lesen würden, damit sie verstehen würden, was sie da eigentlich ihren Mitmenschen antun. Irgendwann benötigte man eine eigene E-Mail für die Kommunikation und bald konnten die "Hundehasser" unter hundehasser@gmx.net erreicht werden. Das Feedback war riesig! Das breit gestreute Spektrum der Antworten musste verarbeitet werden und man schuf eine neue Seite, die Pro und Kontras auflisten sollte. Gleichzeitig wurde die alte Seite mit Argumenten beider Seiten bereichert. Nach den vielen Antworten entschied man sich nun für ein Gästebuch, weil die Mails nicht mehr zu verwalten waren. Unzählige Hackerangriffen hat der Server schon stand gehalten und die Zahl der LeserInnen stieg täglich. Einladungen zu Talk-Shows folgten prompt, aber die Angebote waren meistens unseriös. Zeit also für die nächste Veränderung, ein Serverwechsel. Die Seite bekommt einen eigenen Web-Server bei einem zuverlässigen Provider. Jetzt können auch die Bilder schneller geladen werden, weil die Standleitung des Studentenheimes für so viele Zugriffe nicht konzipiert war.

Der dortige Hatepage-Server bietet uns genügend Webspace mit E-Mail und läuft sehr stabil.

... und wenn sie nicht gestorben sind, dann ... sie noch heute .